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Statuten des ZZOO Verein für Leguminosen & Literatur



1. Name, Sitz & Tätigkeitsbereich

1.1 Der Verein führt den Namen „ZZOO Verein für Leguminosen & Literatur“

1.2 Er hat seinen Sitz in Wien und erstreckt seine Tätigkeit überwiegend auf das Österreichische Bundesgebiet.


2. Vereinszweck

2.1 Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf materiellen Gewinn gerichtet ist, bezweckt die Hervorbringung, Förderung und Verbreitung von Kunstprodukten, die aufgrund ihrer Neuartigkeit einen Zuwachs an künstlerischer Freiheit sichern.


3. Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks

3.1 Ideelle Mittel

3.1.1 Unterhaltung einer Homepage im Internet.

3.1.2 Herausgabe der Literaturzeitschrift Zeitzoo.

3.1.3 Ausnützung aller medialer Techniken im Sinne des Vereinszwecks.

3.1.4 Pflege der Beziehungen zu Kultureinrichtungen & KünstlerInnen im In- & Ausland.

3.1.5 Herausgabe, Produktion, Präsentation & Vertrieb von Publikationen und anderen künstlerischen Hervorbringungen.


3.2 Materielle Mittel

3.2.1 Mitgliedsbeiträge.

3.2.2 Kooperationen mit diversen Kultureinrichtungen.

3.2.3 Unkostenbeiträge

3.2.4 Kommunale Förderungen.

3.2.5 Spenden.

3.2.6 Solidarischer Gebrauch von Geräten und Materialien.


4. Arten der Mitgliedschaft

Die Mitglieder des Vereines gliedern sich in:

4.1. ordentliche Mitglieder, das sind Personen, die sich voll an der Vereins­arbeit beteiligen,

4.2. außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit lediglich durch Entrichtung des Mitgliedsbeitrages fördern,

4.3. Ehrenmitglieder sind Personen, die hierzu wegen ihrer besonderen Verdienste um den Verein ernannt werden.


5. Erwerb der Mitgliedschaft

5.1 Mitglieder des Vereines können alle physischen sowie juristische Perso­nen werden.

5.2 Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern entscheidet der Vorstand endgültig.

5.3 Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.

5.4 Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstandes durch die Generalversamm­lung.

5.5 Vor der Konstituierung erfolgt die vorläufige Aufnahme durch den Proponenten. Diese Mitgliedschaft wird erst mit der Konstituierung wirksam.


6. Beendigung der Mitgliedschaft

6.1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod - bei juristischen Personen durch Verlust der Rechtspersönlichkeit - durch freiwilligen Austritt, durch Streichung und durch Ausschluss.

6.2. Der freiwillige Austritt kann jederzeit erfolgen; er muss jedoch dem Vorstand schriftlich angezeigt werden und entbindet nicht von der Erfüllung der bis zum Austrittszeitpunkt entstandenen Verbindlichkeiten dem Verein gegenüber.

6.3. Die Streichung eines Mitgliedes kann der Vorstand vornehmen, wenn dieses trotz dreimaliger Mahnung länger als 1 Jahr mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hievon unberührt.

6.4. Der Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein kann vom Vor­stand wegen grober Verletzung der Mitgliedspflichten verfügt werden. Gegen den Ausschluss ist jedoch binnen 2 Wochen nach Erhalt des schriftlichen Ausschluss-Beschlusses die Berufung an die Generalversammlung zuläs­sig. Bis zur Entscheidung der Generalversammlung ruhen die Mit­gliedsrechte und Mitgliedspflichten.

6.5. Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den im Punkt 6.4. genannten Gründen von der Generalversammlung auf Antrag des Vor­standes beschlossen werden.


7. Rechte und Pflichten der Mitglieder

7.1. Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereines zu beanspruchen.

7.2. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht ausschließlich ordentlichen Mitgliedern zu.

7.3. Die Mitglieder haben das Recht, in jeder Generalversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit des Vereines und über die finanzielle Gebarung informiert zu werden.

7.4. Wenn es jedoch mindestens ein drittel der Mitglieder unter Angabe von Gründen verlangt, so ist der Vorstand verpflichtet, jedes dieser Mitglieder auch außerhalb der Generalversammlung und zwar binnen vier Wochen ab dem Einlangen des Verlan­gens entsprechend zu informieren.

7.5. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereines nach Kräf­ten zu fördern und alles zu unterlassen, worunter das Ansehen und der Zweck des Vereines leiden könnten. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Sie sind zur pünktlichen Zahlung der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet. Die Ehrenmit­glieder sind von der Pflicht zur Entrichtung dieser Beiträge befreit.


8. Die Generalversammlung

8.1. Die ordentliche Generalversammlung findet alle 3 Jahre statt.

8.2. Eine außerordentliche Generalversammlung hat auf Beschluss des Vorstandes oder der ordentlichen Generalversammlung oder auf schriftlich begründeten Antrag von mindestens einem drittel der Mitglieder oder auf Verlangen der Rechnungsprüfer stattzufinden. In den vorgenannten Fällen hat die außerordentliche Generalver­sammlung längstens 6 Monate nach Einlangen des Antrages auf Einberufung stattzufinden.

8.3. Sowohl zu den ordentlichen, wie auch zu den außerordentlichen Ge­neralversammlungen sind alle Mitglieder mindestens 2 Wochen vor dem Termin schriftlich einzuladen. Die Anberaumung der Ge­neralversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand.

8.4. Anträge zu Tagesordnungspunkten sind mindestens 48 Stunden vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen.

8.5. Gültige Beschlüsse - ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung - können nur zu Tagesordnungspunkten gefasst werden.

8.6. Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberech­tigt. Das Stimm- bzw. Wahlrecht richtet sich nach Punkt 7 der Statuten. Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme. Juristi­sche Personen werden durch einen Bevollmächtigten vertreten.

8.7. Die Übertragung des Stimmrechtes im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist für alle ordentlichen Mitglieder zulässig.

8.8. Die Generalversammlung ist bei statutengemäßer Einberufung ohne Rücksicht auf die Anzahl der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder, beschlussfähig.

8.9. Die Wahlen und Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Stimmenmehrheit. Beschlüsse, mit denen die Statuten des Vereines geändert oder der Verein auf­gelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.

8.10. Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Obmann, in dessen Verhinderung sein Stellvertreter. Wenn auch dieser verhin­dert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.


9. Aufgabenkreis der Generalversammlung

9.1. Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

a) Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses,

b) Beschlussfassung über den Voranschlag,

c) Bestellung und Enthebung der Mitglieder des Vorstandes und der Rechnungsprüfer,

d) Festsetzung der Höhe der Mitgliedsbeiträge,

e) Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft,

f) Entscheidung über Berufungen gegen Ausschlüsse von der Mitgliedschaft,

g) Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereines,

h) Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen.


10. Der Vorstand

10.1. Der Vorstand besteht aus:

a) dem Obmann

b) dem Schriftführer

c) dem Kassier

d) deren Stellvertreter,

10.2. Die Funktionsdauer des Vorstandes beträgt 3 Jahre. Auf jeden Fall währt sie bis zur Wahl eines neuen Vorstandes. Aus­geschiedene Vorstandsmitglieder sind wieder wählbar.

10.3. Der Vorstand hat das Recht, bei Ausscheiden eines gewählten Vorstandsmitgliedes an seine Stelle ein anderes wählbares Mit­glied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist.

10.4. Der Vorstand wird vom Obmann bzw. dessen Stellvertreter schriftlich oder mündlich einberufen.

10.5. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist.

10.6. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.

10.7. Den Vorsitz führt der Obmann, bei Verhinderung sein Stellver­treter. Ist auch dieser verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied.

10.8. Außer durch Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Pkt. 10.2.) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitgliedes durch Enthe­bung (Pkt. 10.9.) und Rücktritt (Pkt. 10.10.).

10.9. Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne Mitglieder des Vorstandes seiner Funktion enthe­ben.

10.10. Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rück­tritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktrittes des gesamten Vorstandes an die General­versammlung zu richten. Der Rücktritt des gesamten Vorstandes wird erst mit der Wahl des neuen Vorstandes wirksam.


11. Aufgabenkreis des Vorstandes

11.1. Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereines. Ihm kommen alle Auf­gaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zu­gewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenhei­ten:

a) Erstellung des Jahresvoranschlages sowie Abfassung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses,

b) Vorbereitung und Einberufung der ordentlichen und außerordentli­chen Generalversammlungen,

c) Verwaltung des Vereinsvermögens,

d) Aufnahme, Ausschluss und Streichung von Vereinsmitgliedern,

e) Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereines.


12. Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder

12.1. Der Obmann oder sein Stellvertreter vertritt den Verein nach außen.

12.2. Im Innenverhältnis gilt folgendes:

a) Der Obmann führt den Vorsitz in der Generalversammlung und in den Vorstandssitzungen. Bei Gefahr im Verzug ist er berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbe­reich der Generalversammlung oder des Vorstandes fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; diese bedürfen jedoch der nachträglichen Genehmi­gung durch das zuständige Vereinsorgan.

b) Der Schriftführer hat den Obmann bei der Führung der Ver­einsgeschäfte zu unterstützen. Ihm obliegt die Führung der Protokolle der Generalversammlung und des Vorstandes.

c) Der Kassier ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereines verantwortlich.

d) Die Stellvertreter des Obmannes, des Schriftführers oder des Kassiers dürfen nur tätig werden, wenn der Obmann, der Schriftführer oder der Kassier verhindert sind.


13. Die Rechnungsprüfer

13.1. Die beiden Rechnungsprüfer werden von der Generalversamm­lung für die Funktionsdauer des Vorstandes gewählt. Eine Wie­derwahl ist möglich.

13.2. Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle und die Überprüfung des Rechnungsabschlusses. Sie haben der Generalversammlung über das Ergebnis der Überprüfung zu be­richten.

13.3. Im übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen der Punkte 10.2., 10.8., 10.9. und 10.10. sinngemäß.


14. Das Schiedsgericht

14.1. In allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten entscheidet das Schiedsgericht.

14.2. Das Schiedsgericht setzt sich aus fünf ordentlichen Mitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass jeder Streitteil inner­halb von zwei Wochen dem Vorstand zwei ordentliche Mitglie­der als Schiedsrichter namhaft macht. Die so namhaft gemach­ten Schiedsrichter wählen mit Stimmenmehrheit ein fünftes or­dentliches Mitglied zum Vorsitzenden des Schiedsgerichtes. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los.

14.3. Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidungen bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.


15. Auflösung des Vereines

15.1.Die freiwillige Auflösung des Vereines kann nur in einer zu die­sem Zweck einberufenen außerordentlichen Generalversamm­lung und nur mit der im Punkt 8.9. der Statuten festgehaltenen Stimmenmehrheit beschlossen werden. Der letzte Vereinsvorstand muss die freiwillige Auflösung der Vereinsbehörde schriftlich anzeigen und in einer für amtliche Verlautbarungen bestimmten Zeitung veröffentlichen.

15.2. Das im Falle der freiwilligen Auflösung oder bei Wegfall des Vereinszweckes allenfalls vorhandene Vermögen darf in keiner wie auch immer gearteten Form den Vereinsmitgliedern zugute kommen. Es ist vom abtretenden Vereinsvorstand (vom Liquidator) einem Rechtsträger zu übergeben, der als gemeinnützig oder mildtätig tätig im Sinne der §§ 34 ff der Bundesabgabenordnung anerkannt ist und in der Generalversammlung bestimmt wurde.